Bassbariton

Biographie


Der lettische Bassbariton Egils Silins gehört mit seinem internationalen Opern- und Konzertauftritten zu den gefragtesten Sängern seines Faches. Bei zahlreichen internationalen Wettbewerben ging er als Preisträger hervor, so z. B. in Wien „Belvedere“, Hamburg „Robert Stolz“, Barcelona „Francisco Viñas, Bilbao, Paris „Chant de Paris“, Toulouse und Washington. Nach Festengagements an der Oper Frankfurt und Theater Basel wurde er Mitglieder der Wiener Staatsoper. Bei den Bregenzer Festspielen 1997 erlebte einen internationalen Erfolg in der Titelpartie der Oper „Der Dämon“ von Rubinstein. 

Seit dem zahlreiche Verpflichtungen führten und führen Egils Silins an den bedeutesten internationalen Festspielen und Opernhäusern von Glyndebourne, Savonnlina, London, Paris, Wien, Mailand, Brüssel, New York, Chicago, Toronto, Berlin, Dresden München, Hamburg, Köln, Amsterdam, Zürich, St Petersburg, Barcelona, Madrid. Sein Repertoire umfasst mehr als 90 Partien des deutschen, französischen, italienischen und russischen Faches. Unter seinen wichtigen Rollen zählen die Titelpartie in „Der fliegende Holländer“, Wotan/Wanderer in „Der Ring des Nibelungen“ Klingsor und Amfortas in „Parsifal“, Kurwenal in„Tristan und Isolde", Telramund/Herrufer „Lohengrin", Jochanaan in„Salome“ Orest in „Elektra“, Barak in „Die Frau ohne Schatten“, Mandryka in „Arabella", Scarpia in „Tosca“, Escamillo in „Carmen“, Germont in „La Traviata“, Sebastiano in „Tiefland“, Jago in „Otello", Rangoni und Boris in „Boris Godunow“ die Titelrollen von Onegin, Demon, Méphistophélès, Fürst Igor, und Aleko.

Konzertengagements führten Ihn an die Berliner und Münchener Philharmonien, Wiener Musikverein, Londoner Barbican Centre und Royal Concert Hall, Pariser Salle Pleyel, Auditorio di Milano, mit der Basspartien im Beethovens 9. Symphonie , Mahlers 8. Symphonie, Dvoraks und Rossinis ‘Stabat Mater', Mozart, Verdi und Brahms Requiem, Mendelssohns Elijah, Stravinskys Les Noces, Mussorgskys Lieder und Tänze des Todes, Shostakovich 13 Symphonie and Rachmaninovs „Die Glocken“. Egils Silins arbeitete mit Dirigenten wie Andrew Davis, Colin Davis, Nikolaus Harnoncourt, Marcello Viotti, Marek Janowski, Christian Thielemann, Phillipe Jordan, Christoph von Dohnányi, Zubin Mehta, Ricardo Mutti, Fabio Luisi, James Conlon, Seiji Ozawa, Vladimir Fedosseyev, Neeme Järvi, Mariss Jansons, Andris Nelsons, Yannick Nézet-Séguin, Kiril Petrenko, Stefan Soltesz, Peter Schneider, Sebastian Weigle, Gennady Rozhdestvensky und Mstislav Rostropovich. 

Höhepunkte der jüngsten Zeit umfassen die Auftritte an der Royal Opera House als Jochanaan und als Holländer, am Opernhaus Zürich als Fürst Igor und Jochanaan, Holländer und Wanderer an der Deutschen Oper Berlin, Holländer am Teatro Real Madrid, Amfortas am Teatro del Liceo Barcelona, Klingsor an der Semperoper Dresden, Wotan und Wanderer in den Ringproduktionen der Opera National de Paris, Bayerische Staatsoper München und Tokio Nomori Spring Festival, Holländer an der Festival de Orange, Telramund/Lohegrin an der NCPA Beijing, Wotan an der Opera de Monte-Carlo, Scarpia/Tosca an der Staatsoper Berlin, Ring/Wotan-Wanderer Budapest opera festival und Tokio Nomori Festival, Jochanaan/ Salome in Ravinia Festival – Chicago, Amfortas/Parsifal an der New National Theater Tokio, Holländer an der Deutsche Oper am Rhein, Kurwenal/Tristan an der Deutsche Oper Berlin, Escamillo/Carmen an der Staatsoper Hamburg.

Unter den nächsten Projekten zählen Mandryka an der Oper Köln, Wotan und Wanderer an der Oper Leipzig, Tokio Nomori Festival und Wagner Festival Budapest, Jochanaan an der NHK Tokio, Pizarro/Fidelio an Wiener Staatsoper, Herrufer/Telramund und Grand-Prétre at Opera de Paris, Jago Cincinnati Hall, u.a.